Bereit für 2023?
Das sind unsere sieben Tech-Trends für das neue Jahr!

sieben Tech-Trends für 2023

Technologien entwickeln sich schneller als jemals zu vor. Wirtschaftliche Faktoren wie die hohe Inflation, Lieferkettenengpässe und der Fachkräftemangel setzen Führungskräfte verstärkt unter Druck. Die Konsequenz: Unternehmen müssen ihre Finanzstrategien neu bewerten und umdenken, um nicht nur schnell auf neue Umstände zu reagieren, sondern auch um ihre Gewinnspannen zu halten. Innovative Technologien unterstützen Sie dabei. 

Wir haben die sieben wichtigsten Tech-Trends für 2023 identifiziert, die Sie unbedingt im Auge behalten sollten.

1. Nachhaltige Technologie

Die negativen Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit zu spüren. Kein Wunder also, dass Investoren, Mitarbeiter und Kunden mit Unternehmen zusammenarbeiten möchten, die dem Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert einräumen. Ob es nun darum geht, den CO2-Fußabdruck zu senken, neue energiesparende Produkte zu entwickeln, auf erneuerbare Energien zu setzen oder für mehr Nachhaltigkeit in der eigenen Lieferkette zu sorgen – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Im Zuge der Nachhaltigkeitsdiskussion fallen häufig die Abkürzungen SDGs und ESG: Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) wurden bereits 2015 von den Vereinten Nationen festgelegt, während Environmental, Social, and Governance (ESG) ein Bewertungssystem beschreibt, mit dem Unternehmen Umweltauswirkungen, ihre soziale Verantwortung und die Effektivität ihrer Unternehmensführung bei der Förderung und der Steuerung ihrer Initiativen messen können. 

Gartner zufolge werden diese Ziele vor allem hinsichtlich der Nachhaltigkeit von IT-Infrastrukturen und -Dienstleistungen relevant – allen voran in den Bereichen Energieeffizienz, energiesparende Endgeräte, papierlose Prozesse oder dem Aufbau umweltfreundlicher Rechenzentren. 

2. Innovative Plattformlösungen

Moderne Software-Architekturen werden immer komplexer, was auch bei den Nutzern ein entsprechendes Knowhow voraussetzt. Um Software für alle zugänglich zu machen, sorgt Plattform-Engineering mit Self-Service-Funktionen, -Tools und -Prozessen für ein optimales Entwicklererlebnis und eine schnellere Bereitstellung von digitalen Anwendungen. 

Eine Integration-Plattform-as-a-Service (iPaaS) ist ein ideales Beispiel für diesen Trend in der Praxis. Dabei handelt es sich um eine professionell gehostete Plattform, die es Entwicklern und anderen IT-Mitarbeitern ermöglicht, Anwendungen aus Cloud- und On-Premises-Umgebungen ohne zeitaufwändige Spezialprogrammierung zu integrieren. Daten und Anwendungen können dabei, unabhängig von ihren zugrundeliegenden Funktionsmodellen, miteinander zu integrierten Workflows verbunden werden. Die Installation und Verwaltung von eigener Hardware oder Middleware entfällt. Die zentrale Rolle bei der Integration spielen dabei Konnektoren, die die Schnittstellen zu den verschiedenen Services bereitstellen. 

3. Künstliche Intelligenz trifft auf Enterprise Content Management 

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Enterprise Content Management (ECM) birgt für Unternehmen zahlreiche Vorteile – egal, ob bei der Verarbeitung von Dokumenten, der Verwaltung von unstrukturierten Daten, im Content Management oder für die bessere Zusammenarbeit im Unternehmen. Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass KI-gestütztes ECM in der Lage ist, Daten und deren Kontext auf einer tieferen Ebene zu verstehen und so das automatische Finden von Informationen erleichtert. 

Die intelligente, automatisierte Dokumentenanalyse hat bereits einen hohen Reifegrad erreicht. Angefangen bei der Spracheingabe und Sprachsteuerung über Chatbots und Übersetzungsdienste bis hin zur intelligenten Interpretation von Inhalten sind entsprechende Tools vor allem auf die Unterstützung und Automatisierung von Kommunikation ausgerichtet.

Diese Technologien gewinnen 2023 weiter an Bedeutung und generieren einen spürbaren Mehrwert, insbesondere im Bereich der Prozessautomatisierung. Darüber hinaus wird es in Zukunft zahlreiche KI-basierte Anwendungen geben, die User bei wichtigen Geschäftsentscheidungen unterstützen und Lösungswege aufzeigen.

4. Die Cloud als IT-Standard 

Mit Beginn der Corona-Pandemie zog ein Großteil der Belegschaft vieler Unternehmen ins Homeoffice, allerdings häufig ohne die notwendigen Tools, Geräte und Infrastrukturen, um die Arbeit von zuhause aus so effizient wie möglich zu gestalten. Mit der Zeit wurden die Vorteile einer Cloud-basierten Infrastruktur immer offensichtlicher und überzeugten sogar die größten Skeptiker.

Mittlerweile legen viele Arbeitnehmer großen Wert darauf, remote arbeiten zu können und machen das zu einem ausschlaggebenden Kriterium bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers. Und genau aus diesem Grund ist die Cloud zu einem neuen IT-Standard geworden und längst nicht mehr nur „nice to have“. Unternehmen bewegen sich damit mehr und mehr in Richtung eines flexiblen Arbeitsmodells, welches ihren Mitarbeitern ermöglicht, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus zu arbeiten.

Unternehmen werden daher 2023 verstärkt auf branchenspezifische Cloud-Plattformen setzen, um diese Flexibilität weiter auszubauen und zusätzlich ihre Innovationsfähigkeit zu steigern sowie Wertschöpfungszyklen zu optimieren. 

5. Datendemokratisierung

Der durchschnittliche Mensch trifft in seinem Privat- oder Berufsleben bis zu 2.000 Entscheidungen pro Stunde. Die meisten dieser Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus getroffen. Im Geschäftsleben müssen Entscheidungen jedoch auf Fakten beruhen, da sie weitreichende Konsequenzen haben. Viele Unternehmen räumen daher Data Analytics bereits einen hohen Stellenwert ein. Demnach ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Konzept der Datendemokratisierung zum Trendthema geworden ist.

Aber was bedeutet das genau? Unternehmen verfügen über so viele Daten wie nie zuvor, allerdings werden diese nur zu einem kleinen Prozentsatz genutzt, da Datensätze häufig in geografisch getrennten und nur für einzelne Nutzergruppen zugängigen Datensilos gespeichert sind. Wer auf diese Daten zugreifen möchte, muss sich an die zuständige IT-Abteilung in Form von standardisierten Abfragen und Reports wenden. Daten zu demokratisieren heißt, dass jeder Mitarbeiter in der Lage ist, eigenständig Daten zu sammeln, zu analysieren und zu nutzen. Auf diese Weise lassen sich Entscheidungen treffen, die auf konkreten, leicht verständlichen und auf das Unternehmen bezogenen Daten basieren. 

Damit Datendemokratisierung funktionieren kann, erfordert das nicht nur, die genannten Datensilos einzureißen, eine intuitive Analytics-Plattform ins Leben zu rufen und die Mitarbeiter zu schulen, sondern auch ein umfassendes Sicherheitskonzept. Nur so entstehen langfristig neue Geschäftseinblicke und entscheidende Wettbewerbsvorteile.

6. Stärkung des digitalen Immunsystems

Da CIOs zunehmend in einer direkten Umsatzverantwortung stehen, sind diese verstärkt auf neue Ansätze angewiesen, mit denen ihre Teams ihren geschäftlichen Wertbeitrag steigern, Betriebs- und Sicherheitsrisiken reduzieren und die Kundenzufriedenheit optimieren können. Ein digitales Immunsystem unterstützt dabei. Es kombiniert verschiedene Strategien wie datengestützte Insights, automatisierte Tests und Störungsbehebungen, Software-Engineering innerhalb des IT-Betriebs sowie Sicherheitsvorkehrungen innerhalb der Anwendungs-Supply-Chain. Gartner prognostiziert, dass Unternehmen, die in den Aufbau eines digitalen Immunsystems investieren, nicht nur Ausfallzeiten deutlich reduzieren, sondern auch die Zufriedenheit ihrer Nutzer steigern können.

Privacy by Design (PbD) unterstützt in diesem Kontext ein gesundes digitales Immunsystem. Dahinter steckt der Gedanke, dass der Schutz der Privatsphäre von Mitarbeitern und Kunden dann am besten gewährleistet werden kann, wenn das Thema Datenschutz bereits von Anfang an bei der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen, Geschäftspraktiken und physischen Infrastrukturen eingebezogen wurde. Privacy by Design ist damit ein wichtiges Leitprinzip der DSGVO und wird speziell in den Anforderungen zum „Datenschutz durch Technikgestaltung“ behandelt.

7.    Informationsextraktion und robotergestützte Prozessautomatisierung

Methoden zur automatischen Extraktion von Informationen und zur Dokumentenklassifizierung gibt es bereits seit über einem Jahrzehnt. Große Dokumentenmengen automatisch nach Typ oder Thema zu sortieren war zwar technisch möglich, aber für spezifische Anwendungsfälle galt es, die dafür notwendigen Technologien intern zu implementieren. 

Mit dem Entwicklungsschub von Natural Language Processing machen nun immer mehr Unternehmen von diesen Funktionen Gebrauch. Auch wenn KI-basierte Software noch einige Zeit benötigen wird, um sich im Büroalltag voll durchzusetzen, gibt es viele relevante Anwendungsfälle.

DocuWare Intelligent Indexing erkennt beispielsweise sofort die zentralen Informationen eines Dokuments und verwandelt diese als Indexbegriffe zu hochstrukturierten und verwertbaren Daten. Die Technologie des maschinellen Lernens merkt sich jedes Dokument mit allen Indexkorrekturen, so steigt mit jedem weiteren die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit der automatischen Indexierung. Auf diese Weise sparen sich Mitarbeiter zeitaufwändige und fehleranfällige manuelle Dateneingaben und fokussieren sich auf wichtigere Aufgaben.  

Wir wissen zwar nicht, welche geschäftlichen Herausforderungen das Jahr 2023 bereithält, aber eines ist sicher: Technologie ist ein wichtiger Treiber für Ihren Erfolg. Wir unterstützen Sie deshalb mit unseren Lösungen dabei, Ihren Wettbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus zu sein. 

Quelle: DocuWare Europe GmbH
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